Zielsetzung
Der GSV verfolgt vier Handlungsstrategien für einen effektiven Gläubigerschutz
Vernetzung
Wichtigste Strategie ist eine Bündelung möglichst aller Gläubigergruppen in der unabhängigen und gemeinnützigen Gläubigerschutzvereinigung Deutschland e. V. Diese Bündelung ist Voraussetzung für eine aktive Politikberatung im Sinne einer sanierungsorientierten Reform bzw. der Weiterentwicklung des gläubigerorientierten Insolvenzprozesses. In diesem Prozess agiert der GSV aufgrund seiner Unabhängigkeit als nicht eigennütziger Vorreiter und forciert einen Zusammenschluss der Wirtschaft zur Reform und Weiterentwicklung des Insolvenzprozesses.
Insolvenzvertretung
Der GSV bietet erstmalig an allen Insolvenzgerichten in Deutschland einen qualitätsgeprüften und kostengünstigen Full-Service in der Insolvenzvertretung: von der Forderungsanmeldung bis zur Quotenabrechnung. Damit schafft der GSV die Voraussetzung, dass sich auch die Anmeldung kleiner Forderungen wieder lohnt.
Transparenz in Insolvenzverfahren
Die Definition von Qualitätsstandards in den Insolvenzverfahren ist der entscheidende Hebel zur Qualitätssicherung und Verbesserung des Insolvenzprozesses. Der GSV betreibt eigene Instrumente, wie den GSV-Insolvenzmonitor, vergibt eigene Gütesiegel und unterstützt Initiativen und Dienstleistungen zur Steigerung der Transparenz und zur Entwicklung von Qualitätsstandards im Insolvenzprozess.
Förderung des Sanierungsgedankens
Der GSV sieht in der Förderung des Sanierungsgedankens in der außergerichtlichen und gerichtlichen Sanierung den Schlüssel zur entscheidenden Reduzierung der Insolvenzschäden. Dabei strebt der GSV zur frühzeitigen Unterstützung in Unternehmenskrisen ein enges Zusammenspiel von Mittelstandsorganisationen, Fördergremien und Sozialversicherungsträgern an. Dazu gehört ebenfalls die Vernetzung von krisengeschüttelten Unternehmen mit sanierungs- und insolvenzerfahrenen Partnern des GSV.
